Iss dich Krank

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Ich bin sicherlich nicht der einzige der sich fragt, warum manche Menschen immer wieder Krank im Bett liegen, während anderen scheinbar nichts zu leibe rücken kann. Ich selbst zählte mich bis vor ein paar Tagen zu der zweiten Gruppe. Es schien immer als könne nichts an mich heran kommen. Selbst wenn alle um mich herum total Krank waren, war ich immer Topfit. Ob ich aus der selben Flasche trank oder mit der selben Gabel aß. Es schien als konnte mir nichts zu leibe rücken. Ja es ging sogar soweit, dass ich fest davon überzeugt war, dass ich gar nicht krank werden kann. Naja bis vor einer Woche als mich ein grippaler Effekt total aus den Latschen gehauen hat. Doch was habe ich anders gemacht als sonst? Warum bin ich plötzlich wieder anfällig für Krankheiten geworden.

Fastfood und Alkohol

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Wie jeder wahrscheinlich weiß, gibt es im Leben Hochs und Tiefs. Vor einigen Wochen hatte ich mal wieder so ein Tief. Dies führte dazu, dass ich von meiner regulär strikten Ernährungsweise mit endlos viel nährstoffreichen und toxinarmen Lebensmittel umschwenkte auf mehr Fastfood und auch wieder anfing Alkohol zu trinken. Ich hatte wieder mal einer dieser Gedankengänge: „Ich frage mich was wäre wohl wenn…„. In diesem Fall, was würde wohl mit meinem Körper passieren wenn ich wieder mehr, ich sage mal,  unreine Lebensmittel essen würde.

Wie man sieht, muss ich nun die Konsequenzen dafür tragen und mit 40° Fieber und einer verstopften Nase für meine Klausuren lernen. Doch jetzt stellt sich wiederrum die Frage, warum macht uns Fastfood und Alkohol überhaupt Krank und was habe ich vorher gemacht, was mich immer so unantastbar machte?

Unser Körper mag keine Schadstoffe

Normalerweise bin ich bestrebt darin, dass meine Lebensmittel so unbelastet sind wie möglich. Und genau das ist der Punkt. Es kommt nicht darauf an, was wir zusätzlich essen um gesund zu sein, sondern was wir nicht essen. Diese Toxine die man im Fastfood und im Alkohol reichlich findet, sammeln sich in unserem Körper an, bis es irgendwann zuviel wird. Und dieses „zuviel“ ist der Punkt, an dem wir Krank werden. Unser Körper entlässt diese Toxine aus den Fettzellen in den Blutkreislauf um sie auszuscheiden und zu entsorgen. Das ist leider noch nicht alles. Wenn die Toxine erst einmal in unserem Organismus sind, schwächen sie uns. Insbesondere unser Immunsystem hat schwer mit diesen zu kämpfen. Dies öffnet die Tür für andere Gegner des Körpers wie schädliche Viren, Bakterien und Pilze. Und dann beginnen wir richtig zu leiden. Uns geht es miserabel und man würde am liebsten einfach nur schlafen.

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Indem wir Krankheit unterdrücken verarschen wir uns selbst

Doch man bedenke, dass dies alles nur Schutzmechanismen unseres Körpers sind. Wir medications-342462_640sollten uns also freuen, wenn wir krank werden, da unser Körper sozusagen am sauber machen ist. Leider verstehen dies die wenigstens. Anstelle den Körper dabei zu unterstützen und bei der Ausleitung der Toxine, sowie der Bekämpfung der Eindringlinge zu unterstützen, schmeißen sich die meisten irgendetwas ein um die Symptome nicht mehr zu spüren und wie gewohnt weiter machen zu können. Das Problem ist damit nicht behoben, nur weil wir die Krankheit nicht mehr spüren, heißt es nicht, dass diese nicht mehr da ist. Früher wurde man 1-2 im Jahr richtig krank, kurierte diese dann aus und war das restliche Jahr putzmunter. Heute in unserer leistungsorientierten Gesellschaft haben wir jedoch keine Zeit mehr eine Krankheit auszukurieren und ignorieren die Alarmsignale unseres Körpers einfach. Das geht so lange gut, bis es richtig knallt und die richtigen Probleme wie zB. Krebs anfangen.

Was für Schadstoffe sind das die unseren Körper so belasten

Leider gibt es in unserer heutigen Zeit jede Menge dieser Umweltgifte. Man findet sie so gut wie überall. Sie komplett zu vermeiden ist schlichtweg unmöglich. Man kann aber nach Möglichkeit den Konsum auf ein Minimum beschränken. Im folgenden eine kleine Auflistung der gängigsten Toxine:

  1. Pestizide

    Werden genutzt um die Pflanzen beim Wachstum zu unterstützen und vor Schädlingen zu schützen, werden aber leider nicht vollständig beseitigt, so dass wir sie später mit der Nahrung wieder aufnehmen. Sie werden mit so gut wie allem von Geburtsdefekten bis hin zu Krebs in Verbindung gebracht.

  2. Butylhydroxyanisol (BHA) und Butylhydroxytoluol (BHT)
    Ist ein Lebensmittelzusatzstoff und wird vor allem als Antioxidants in Lebensmittel eingesetzt um dessen verderb zu vermeiden. In Tierversuchen konnte man beobachten, wie nach Zugabe von diesen Stoffen, Probleme mit der Blutgerinnung auftraten bis hin zu Lebertumoren.

  3. Wachstumshormone

    Rinder-Somatotropin (bST) ist ein Peptidhormon, das in der Hirnanhangsdrüse von Rindern gebildet wird und als Wachstumshormon wirkt. Es wird daher auch als Rinder-Wachstumshormon (BGH) bezeichnet. Es wird den Kühen gegeben um die Milchproduktion zu steigern. Leider steigert es auch das Polypeptid Insulinähnliche Wachstumsfaktoren oder auch igf-1. Erhöhte Werte an igf-1 werden können zu Krebs führen und was noch Interessanter ist, dass niedrige Werte an igf-1 scheinbar lebensverlängernd wirken.

  4. Aluminium

    Viele Fertigprodukte können Aluminiumverbindungen enthalten, als Farbstoff, Stabilisator oder Trennmittel. Sie können in Kaffeeweiser stecken, aber auch in Salz, Käse oder Laugengebäck, in Backmischungen oder farbigen Süßigkeiten. Aber auch Verpackungsmaterialien, Alufolie, Teflonpfanne oder Konserven sind alles Quellen für Aluminium. Es wird mit dem Verlust von geistigen Fähigkeiten in Verbindung gebracht. Neurologische Krankheiten wie Alzheimer oder Verhaltenstörungen werden oft mit Aluminium in Verbindung gebracht.

  5. Bisphenol A (BPA)

    Die chemische Substanz Bisphenol A ist in vielen Plastikprodukten enthalten. Zur Wirkung des Stoffes auf die menschliche Gesundheit sind international zahlreiche wissenschaftliche Studien durchgeführt worden. Sie steht unter anderem im Verdacht, das Erbgut zu schädigen. Laut einer neuen Studie könnte sie sogar Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen.

  6. Nitrate/Nitrite

    Zum einen wird der Stoff in Form von Nitritpökelsalzen Fleisch- und Wurstwaren benutzt, um sie haltbar zu machen. Er schützt vor Keimen und Bakterien, außerdem verleiht er den Nahrungsmitteln ihre charakteristische Farbe und den unverwechselbaren Geschmack. Zum anderen ist der Grundstoff Nitrat in vielen Gemüsesorten enthalten. Er gelangt entweder durch Düngemittel, den Erdboden oder das Grundwasser in die Pflanze und wird dort angereichert. Wenn Nitrit und Amine am selben Ort sind, können diese eine Verbindung eingehen. Dabei entstehen Nitrosamine, die krebserregend sind. Das kann sowohl bei der Verarbeitung von Lebensmitteln als auch bei deren Zubereitung passieren. Nitrosamine sind im Tierversuch eine der am stärksten krebserregenden Substanzen, wobei sie Membranen leicht durchdringen und so im Körper an allen Organen Krebs verursachen können. Dies geschieht durch Zerfall der Nitrosamine, die entstehenden Fragmente binden an die Erbsubstanz und verändern diese. Es kommt zu Erbgutveränderungen und bei größerem Ausmaß dann zu Krebs.

Es gibt noch etliche weitere Schadstoffe, aber mit dieser Auflistung solltet ihr eine Grobe Übersicht erhalten, was der deutsche Durchschnittsbürger täglich mit seiner Ernährung aufnimmt.

Wie kann ich mich vor Toxinen schützen?

Es gibt einige Dinge die man tun kann um einer großen Toxinbelastung und somit einer Krankheit zu entgehen. Am einfachsten ist es, einfach nichts verarbeitetes mehr zu kaufen. Am besten man kauft sich alle seine Lebensmittel frisch von einem lokalen Wochenmarkt und bereitet sein Essen selber zu. Ich gehe sogar soweit nach Möglichkeit nichts zu kaufen was in Alufolie oder Plastik eingewickelt ist. Wenn ich ausgehe verzichte ich auch meistens auf Fleisch und Milchprodukte, da ich deren Herkunft, Verarbeitung etc. nicht kenne. Und nach Möglicgkeit versuche ich nur bio-Lebensmittel zu kaufen, welche nachweislich eine geringere Schadstoffbelastung haben. Da sich das aber alles nicht immer gut Durchziehen lässt, gibt es noch ein paar kleine Hacks die Ausscheidung von von Toxinen zu beschleunigen:

  • Kohle

    Ja ihr habt richtig gelesen. Kohle ist ein seit Jahrtausenden bewährtes Heilmittel. Durch seine stark absorbierenden Eigenschaften, saugt es alle Schadstoffe regelrecht auf. Immer wenn ich mal etwas nicht so tolles essen, schlucke ich ein paar Aktivkohlekapseln. Ich merke deutliche Unterschiede zu dem wenn ich es nicht tue. Ich habe am nächsten Tag kein Brainfog, fühle mich also nicht so benebelt, werde nicht schläfrig und fühle mich auch nicht so energielos. Das poröse Material ist negativ geladen was die positiv geladenen Toxine an sich bindet und diese leicht durch den Verdauungstrakt wieder nach außen befördert werden können.

  • Zeolith

    Ähnlcih der Kohle ist Zeolith ein Material mit stark absorbierenden Eigenschaften. Das aus Vulkangestein gewonnene Naturmineral Zeolith wird bereits seit der Antike zur natürlichen Entgiftung eingesetzt. Zeolith sowie Bentonit sind als effektive Schadstoffbinder bekannt. So wurde z. B. der explodierte Atomreaktor in Tschernobyl mit 22 000 Tonnen Klinoptilolith-Zeolith eingesargt und strahlungssicher gemacht. Im Gegensatz zu Bentonit, welches ein Tonmineral ist und sich sanft schützend über die Schleimhäute des Verdauungstraktes legt, verfügt Klinoptilolith-Zeolith über eine höhere Kapazität zum Austausch von Kationen, das heißt es kann freie Radikale und Schadstoffe leichter binden. Da Zeolith nicht verdaut werden kann, wird es mit den gebundenen Schadstoffen auf natürlichem Weg aus dem Körper ausgeschieden.

  • Wasser

    Der erste, einfachste und effektivste Schritt zum entgiften, entschlacken und entsäuern ist das Trinken von stillem Wasser. Wasser arbeitet im Körper durch das, was es mitbringt und durch das, was es mitnimmt. Um die Ausscheidung von Toxinen zu beschleunigen kann man ganz simpel einfach mehr trinken. Man spült sich regelrecht durch. Je mehr Wasser der Körper zur Verfügung hat, desto schneller werden Schadstoffe abtransportiert. Bei ausreichender Wasseraufnahme und klarem Urin, wird auch eine Menge Salz und Mineralien ausgeschieden, die über eine Ernährung wieder ergänzt werden sollten. Es gibt aber auch gut Mineralisiertes Wasser welches das Problem direkt behebt. Also Faustregel sollte man so 40ml Wasser pro kg Körpergewicht zu sich nehmen und damit direkt morgens wenn man aufsteht starten, indem man ein großes Glas Wasser trinkt.

So viel von mir zum Thema Krankheit und Schadstoffen. Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben oder unten die Kommentarfunktion nutzen.

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Dave

Dave

Ich bin 25 Jahre alt studiere Bioinformatik und lebe für Fitness und Gesundheit. Ich möchte Menschen inspirieren und dazu motivieren auch Selbst das Leben zu leben, dass ihnen zusteht. Ich werde diese Welt als eine bessere verlassen, als die die ich bei meiner Geburt hier betreten habe.

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