Weizengras für den ultimativen Vitaminkick selber anbauen

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Überall ist etwas über Weizengras zu lesen und welche Wirkung es auf die Gesundheit und das Wohlbefinden besitzt. Im folgenden Artikel erfährst du die wichtigsten Fakten zu Weizengras, wie du es selbst anbauen kannst und was sich daraus machen lässt.

Weizengras in der Biologie und der Geschichte

Das Weizengras ist ein sogenanntes Süßgras, eine sehr große Pflanzenfamilie mit über 650 Gattungen und etwa 10.000 Arten. Praktisch alle vom Menschen zur Getreidegewinnung genutzten Pflanzen sind Süßgräser. Für die menschliche Entwicklung und die Entstehung der verschiedenen Hochkulturen, bis in die Gegenwart hinein, spielten die Süßgräser als Nutzpflanzen die wohl wichtigste ernährungstechnische Rolle. In Bezug auf den Weizen, der seit 9000 Jahren kultiviert wird, sind zwei Wildgräser für dessen Entstehung verantwortlich. Durch die Kreuzung von „Emmer“ und „Ziegengras“ entstand der Weichweizen, die Basispflanze für Mehl und damit auch für das Brot. Neben Reis und Mais ist der Weichweizen die wichtigste Pflanze für die menschliche Ernährung. Dass im Weizen aber noch vielmehr steckt, wurde schon vor Jahrhunderten entdeckt. Wie bei anderen Pflanzen auch erforschten Naturheilkundler, Mediziner oder einfach an der Biologie interessierte Menschen die Wirkung des Weizens in seinen verschiedenen Wachstumsphasen. Dabei zeigte sich vor allem das Weizengras im Alter von 12 bis 15 Tagen als eine Jungpflanze mit einem erstaunlich breiten Spektrum an Eigenschaften.

Was steckt im Weizengras?

Interessanterweise befinden sich im Weizengras verschiedene Stoffe, die für unterschiedliche menschliche Körperfunktionen von höchster Bedeutung sind. Nachfolgend eine Liste der Inhaltsstoffe im Weizengras und Beispiele zur Verhältnismäßigkeit zu anderen bekannten Lebensmitteln, die dir einen Vergleich ermöglichen:

  • Vitamin C (ein größerer Anteil als in Orangen)

  • Kalzium (etwa 11-mal mehr als in Rohmilch)

  • Vitamin B1 (gleich 30-mal mehr als in Rohmilch)

  • Eisen (5-mal mehr als in Spinat)

  • Vitamin E (50-mal mehr als in Spinat)

  • Vitamin K

  • Magnesium

  • Zink

  • Kupfer

  • Mangan

  • Selen

  • Lutein (wirksam in der Vorbeugung von Augenerkrankungen)

Den Allergieauslöser Gluten, ein Bestandteil des reifen Weizens, findest du im Weizengras nicht. Dieser Stoff baut sich erst in späteren Wachstumsphasen auf.

Was ermöglicht Weizengras?

Weizengras oder besser Weizengrassaft besitzt eine Breitbandwirkung, die sich darin zeigt, dass das Immunsystem gestärkt wird, das Blutbild verbessert und dem Körper Vitalstoffe zugeführt werden. Zusätzlich werden durch den Weizengrassaft toxische Stoffe im Körper abgeführt sowie freie Radikale oder Antioxidantien gebunden. Entzündliche Prozesse klingen schneller ab und die Wundheilung beschleunigt sich. Weizengrassaft wirkt vorbeugend, unter anderem gegen Augenerkrankungen.

Weizengras selbst züchten

Am besten funktioniert dies mit einem Weizengraskeimer, der in verschiedenen Ausführungen im Handel erhältlich ist. Die Grundlage zur Aufzucht sind natürlich Weizensamen, möglichst in Bio-Qualität, die es in Reformhäusern oder auch im Online-Versand gibt.
Im ersten Schritt werden die Keimlinge oder der Weizensamen für 6 bis 12 Stunden in Leitungswasser bei Zimmertemperatur eingeweicht. Mit dem Einsetzen der Keimung, zu erkennen an einem winzigen Sprössling aus dem Samen, werden die Keimlinge auf der Bio-Erde im Weizengraskeimer ausgebracht. Einfach nur auf die Erde legen, nicht eindrücken, wässern und bei guter Belüftung (keinen Ventilator verwenden, nur ausreichend Frischluft) in einem dunklen Raum oder Schrank für zwei Tage stehen lassen.
In diesen zwei Tagen bilden sich etwa 4 cm lange Sprösslinge aus. Nach dieser zweitägigen Dunkelphase benötigt das junge Gras viel Licht und etwa 20 Grad Zimmertemperatur für das weitere Wachstum.
Nun dauert es noch rund 10 Tage, bis das Weizengras eine durchschnittliche Höhe von 15 cm erreicht hat und damit erntereif ist. Dazu wird übrigens kein Mähdrescher benötigt, eine Schere reicht vollkommen aus.

Wofür kann Weizengras verwendet werden?

Bezogen auf die gesunde Wirkung ist Weizengras fast unschlagbar, geschmacklich jedoch benötigt es Unterstützung und die bietet sich in Form von Früchten und Gemüse an, die zusammen mit dem Weizengras zu einem grünen Smoothie verarbeitet werden. Das beste Hilfsmittel hierfür ist ein leistungsstarker Mixer, der dann auch gleich für das folgende Rezept eingesetzt werden kann. Viel Spaß und Genuss beim Mixen des grünen Smoothies!

Zutaten für einen Weizengras Smoothie

100 g Weizengras
25 g Grünkohl
1 TL Alge Spirulina
1 geschälter und entkernter Apfel

Nach dem Waschen des Weizengrases und des Grünkohls alle Zutaten in den Mixer, nach Bedarf können Eiswürfel zugegeben werden, und gut durchmixen. Der grüne Smoothie ist eine wahre Vitaminbombe, die sich zu jeder Jahreszeit genießen lässt.

Weitere Infos und Materialien unter https://www.slowjuice.de/

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Posted in Blog, Ernährung, Gesundheit, Superfoods, Supplemente.
Nicole Gajetzki

Nicole Gajetzki

Nicole Gajetzki ist für Green Power Chiemgau in der Redaktion tätig. Gesunde Ernährung, veganer Lebensstil und Raw Food zählen zu den bevorzugten Themengebieten. Slowjuice.de als Online Versand für Slowjuicer und weitere Gesundheitsgeräte legt dabei den Schwerpunkt auf Qualität und Nachhaltigkeit.

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