Tag 2: Seine Emotionen lernen zu kontrollieren

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Der Tag fing super gut an. Ich bin um 20 vor 6 aufgestanden und habe ganz in Ruhe meine Morgenroutine gemacht. Um halb 8 hab ich dann im Labor gestanden. Heute haben wir E.Colis (Darmbakterien) in einem Fermenter gezüchtet. Die Fermentation war auf 8 Stunden angesetzt. Direkt am Anfang gab es aber schon Probleme mit den Messfühlern. Die Laborleiterin meinte jedoch es würde schon passen. Also ok haben die Fermentation durchgeführt bis sich irgendwann nachtmittags herausgestellt hat, das der ganze Versuch für den Arsch war. Ich hab mich tierisch über meine Laborleitung aufgeregt und als ich dann irgendwann gegen 17 Uhr zuhause war, gab es nur noch essen und dann hab ich Onlinepoker gespielt um mich abzulenken.

51p7Riv4tjL._SX323_BO1,204,203,200_Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit dem Thema Emotionen. Und wie wichtig es, seine Emotionen unter Kontrolle zu haben. Wie es der Zufall so will, war auch genau dieses Thema heute in meinem Hörbuch The Art of Learning: An Inner Journey to Optimal Performance angesagt. Es ging darum wie alle Topperformer, ob Leiter eines großen Unternehmens oder Spitzenathlet, an einem Punkt gelernt haben ihre Emotionen zu akzeptieren und sich nicht durch diese beeinflussen lassen. Wut ist hier die klassische Emotion. Wut schlägt viele Athleten aus dem Flow. Sie verlieren den Focus und haben nicht mehr die volle Kontrolle. Schritt eins ist hier wirklich die Emotion zu akzeptieren und im folgenden dann für sich zu nutzen. Man verfällt nicht in die Emotion sondern benutzt sie um sein inneres Feuer anzufachen.

Das Buch handelt auch viel davon im Flow zu sein. Es geht darum durch Routinen und bestimmte Übungen immer voll und ganz da zu sein. Im Moment. Diese volle Präsenz ist es, was ein Spitzenathlet von einem normalen Athlet unterscheidet. Man blendet so ziemlich alle unnötigen Informationen aus und nimmt nur noch die im Moment wichtigen Informationen wahr. Ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Thema Flow. Hier kann ich auch das Buch The Rise of Superman: Decoding the Science of Ultimate Human Performance von Steven Kotler empfehlen. Der diesen Zustand auseinander nimmt und beschreibt was in unserem Körper da  vorgeht. Viele beschreiben es als einen Moment in dem die Zeit still steht. Totaler Fokus und völlige Konzentration. Unser Körper fällt automatisch in diesen Zustand wenn wir uns in Extremsituationen befinden. Es ist ein Schutzmechanimus in dem unser Gehirn alle unnötigen Informationen riseofsupermanausblendet und unsere Sinne total schärft. Josh Waitzkin beschreibt in seinem Buch wie er sich für Wettkämpfe durch bestimmte Routinen „In the Zone“ bringt. Im ersten Schritt muss man lernen abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen. Er macht es, in dem mit seinem Vater ein Paar Bälle wirft oder ein paar kurze Sprints einglegt. Im Anschluss daran kommen ein paar Atemübungen und eine kurze Meditation. Er empfielt auch, seine Lieblingsmusik zu hören, zu entspannen und wie gesagt einfach abzuschalten. Durch diese Praktiken kommt sein Körper und Geist völlig zur Ruhe und er ist vollkommen im Moment. Hat also seine volle Leitsungsfähigkeit sowohl bei Schachtunieren wie auch bei Tai Chi – Wettkämpfen.

Ich merke wie es mir ähnlich nach meiner Morgenroutine geht. Hier habe ich auch bestimmte Techniken, wie mein Dankbarkeitstagebuch, ein paar Yogaübungen und Meditation, die mich für den Tag vorbereiten. Ich merke jedes mal einen enormen Unterschied in den Tagen, in denen ich meine Morgenroutine gemacht habe und in denen ich nichts gemacht habe. Die Tage in denen ich nichts gemacht habe sind einfach nicht so flowig. Es läuft einfach nicht so gut. Deswegen stehe ich morgens gerne früher auf und investiere ein wenig Zeit in mich selbst. Man holt daraufhin einfach viel mehr aus seinen Tagen heraus.

Was gabs zu essen:

Der Morgen find wieder mit meinem Bulletproof-Tea an. Grüner Tee mit Butter, MCT-Öl, Sango Meereskoralle, Brahmipulver, Gerstengraspulver und Mucuna Pruriens. Außerdem gab es noch ein paar Kapseln mit fermentierten Lebertran.

Im laufe des Vormittags habe ich zwei Tassen Kaffee getrunken, bis es Mittags dann einen Shake mit rohem Eigelb, Kakao, Kokosmilch, Heidelbeerpulver und gefrorenen wilden Heidelbeeren gab.

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Nachmittags gab es einen Brainboostershake mit Kurkuma, grünem Tee, Alpha GPC, Oxi-, Ani und Phenylpiracetam, ALCAR, Ginko und eine wenig Pfeffer.

Abends gab es dann wieder eine riesen Schüssel mit Gurkennudeln, Wildlachs, Hanfsamen, Buchweizenkeimlingen und einer Avocado-Tomaten-Soße.

Später vorm Rechner habe ich dann noch ein wenig Rohmlichkäse gegessen.

Dave

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Dave

Dave

Ich bin 25 Jahre alt studiere Bioinformatik und lebe für Fitness und Gesundheit. Ich möchte Menschen inspirieren und dazu motivieren auch Selbst das Leben zu leben, dass ihnen zusteht. Ich werde diese Welt als eine bessere verlassen, als die die ich bei meiner Geburt hier betreten habe.

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