Tagebuch #4 – Endlich wieder Fitness bis zum umfallen

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Heute Morgen hatte ich mal wieder meine Differenzen mit meinem Snooze-Button. Ich finde es gibt nichts schlechteres als in den Tag zu starten in den man erst mal rumsnoozed. Trotzdem passiert es mir ab und an. Ich fühle mich dann aber in der Regel absolut down und groggy. Heute war eine Ausnahme, ich hatte heute seit langem mal wieder einen richtigen Fitnesstag. Es morgens schon los, dass ich nach meiner Morgenroutine bock hatte zu squatten und einfach von 0 bis zu meinem Maximalgewicht in 5er intervallen hoch bin. Fühlte mich direkt richtig gut und konnte total entspannt zu Hochschule fahren.

DSC_0359In der Hochschule haben wir heute wieder Vorträge gehalten. Es ging um ein Projekt welches wir in diesem Semester hatten. Wir haben das Methylierungsmuster der menschlichen DNA analysiert und versucht irgendwelche Zusammenhänge zu erkennen. Für die, die nichts von der Biochemie wissen. Das Methylierungsmuster stellt den epigenetischen Code da. Also auf unserer DNA sitzen kleine Moleküle, die bestimmte Gene an- oder ausschalten. Man weiß noch nicht warum die Natur sich sowas einfallen gelassen hat, aber es ist erstaunlich was man in der Epigenetik lernen kann. So werden im Laufe des Lebens bestimmt Gene am- bzw. ausgeschaltet welche dafür sorgen, dass wir altern, dass unsere Hormonlevel sinken und wir anfälliger für Krankheiten werden. Man hat auch festgestellt, dass Krebszellen ein unterschiedliches Methylierunsgmuster als normale Zellen haben. Wenn man nun in der Lage wäre dieses zu verändern, könnt man Krebs wieder zu einer normalen Zelle programmieren. Was ich vor allem noch super interessant finde, ist, die Einwirkungen von unseren Lebensweisen auf den genetischen Code. Also je nach dem wie wir uns ernähren, bewegen und schlafen kann dafür entscheident sein, dass bestimmte Gene an oder ausgeschaltet sind.

Ich habe mal wieder gemerkt, wie sehr ich es liebe Vorträge zu halten. Zwar bin ich immer noch super nervös wenn ich vorne stehe  und verfalle in einen Speedmode was meine Sprechgeschwindigkeit angeht, aber ich finde es irgendwie geil. Es hat einfach was, vor einer horde Studenten zu stehen und denen einen Vortrag zu geben. Ich plane definitiv in Zukunft viel mehr Vorträge zu machen, damit ich weg von diesem nervösen zu einem selbstsicheren Zustand komme.

Heute habe ich auch mein Hörbuch The Art of Learning: An Inner Journey to Optimal Performance beendet. Ich muss sagen, ich fand dieses Buch richtig klasse. Ich werde es definitiv nochmal in Druckform holen und in ruhe durcharbeiten. Was ich jetzt noch aus dem Buch mitgenommen habe, ist das richtige Mindset zu haben. Ab einem gewissen Level sind die meisten Menschen z.B. 51p7Riv4tjL._SX323_BO1,204,203,200_Spitzensportler skilltechnisch ziemlich identisch. Ab einem gewissen Level kommt es viel mehr darauf an, was in deinem Kopf abgeht. Beim Boxen z.B. entscheiden manchmal schon die ersten paar Sekunden in denen sich die Boxer tief in die Augen schauen, wer gewinnt. Es förmlich darumbei dem anderen in den Kopf zu gelangen. In zu kontrollieren ohne in anzufassen. Klingt jetzt vllt ein wenig wohooo aber jeder der einmal im Ring gestanden hat, wie sich eine starke Ausstrahlung von seinem Gegenüber auf einen auswirkt.

Was mir auch gefallen hat, war die Aussage, dass wir lernen müssen zu verlernen. Im Laufe des Lebens nehmen wir so viel Mist auf. Unser Kopf ist förmlich zugemüllt mit Vorurteilen und falschen Glaubenssätzen. Hier kommt auch wieder die Meditation ins Spiel. Wenn man lernt seine Gedanken zu beobachten und diese dann anfängt zu hinterfragen, merkt man oft wie fehlgesteuert man doch ist. Ich sage bewusst fehlgesteuert, da wir von klein auf gewisse Muster eingehämmert bekommen. Regel und Normen die nichts mit unserem natürlichen Sein zu tun haben.

Am Ende des Audiobooks war noch ein Interview mit Tim Ferris dabei. Wer Tim nicht kennt, er ist ein bekannter Autor und Blogger aus den USA. Ich selbst bin ein großer Fan von seinen Büchern und höre regelmäßig seinen Podcast. Jedefall hat er hier den Autor noch mal richtig ausgefragt. Ich fand vor allem den Aspekt interessant, indem es darum ging welche Routinen die erfolgreichsten Menschen auf der Welt haben und was einen wirklich weiter bringt. Ganz vorne, wer hätte es gedacht, war die Meditation. Ich kann nicht oft genug betonen wie wichtig es ist, für sich eine Art von Meditation zu finden, wo man einfach mal abschalten kann und seine Gedanken freien Lauf lässt.

journal-1428424_640Was aber auch noch super interessant war, war das Tagebuch führen. Ein Großteil der Top Performer führen in irgendeiner Form Tagebuch. Sie reflektieren also, was sie den ganzen Tag so getrieben haben, was sie erreicht haben, was nicht so gut war und wie der morgige Tag aussehen soll. Diese Reflexion auf den tag zurück ist wie eine stetige Selbstoptimierung. Man schaut ständig was hat man gelernt, was dadurch wieder gefestigt wird, was kann man verbessern, was habe ich heute erreicht usw.

Als ich dann Zuhause war, ging es direkt ab. Ich hab eines meiner anstrengendsten Workouts gemacht. Ein klassisches ganzkörper Workout bestehend aus zwei Übungen. Thruster und Muscle Ups. Diese immer im Wechsel für 90 Minuten. Es hat wirklich ordentlich reingefetzt und meine Händer waren durch die Muscle Ups auch wieder ordentlich aufegescheuert bzw. sind. Ich hab gemerkt wie träge ich doch schon nur nach ein paar Wochen geworden bin. Aber ich hab das Workout durchgezogen, auch wenn ich gehechelt habe wie ein Hund. Später Abends als men Mitbewohner nach Hause kam, haben wir noch Bankdrücken gemacht. Also heute wirklich von Morgens bis Abends irgendwie Aktiv gewesen. Auch wenn ich es liebe mich irgendwie zu verausgaben, heißt es in den nächsten Tage wieder den ruhigen zu machen. Ich hab noch jede Menge zu lernen und schreibe nächsten Montag meine erste Klausr. Wenn ich trainiere sind mit vor und nachbereitung locker mal 2h weg. Das geht einfach nicht. Außerdem brauche ich mehr Schlaf und Essen wenn ich trainiere, was mir auch nochmals wertvolle Lernzeit nimmt.

Was gabs heute zu Essen:

Morgens ging es wie seit ein paar Tagen schon mit einem Bulletproof-Tea los, bestehend aus grünem Tee, Creatin, Mucuna Pruriens, Brahmi, Gerstengraspulver, MCT-Öl, Butter und Sango Meereskoralle.

Kurz vor meinem Vortrag habe ich mir noch einen Kaffee und meinen Brainboostershake reingezogen um voll da zu sein. Im Brainbooster waren auch die üblichen Sachen. Kurkuma, MCT-Öl, grüner Tee, Pfeffer, Alpha GPC, Ginko, ALCAR und verschiedene Racetame.

Bis Abends nach meinen Workouts hatte ich irgendwie null Hunger. Vor dem Workout habe ich mir noch einen Booster zusammengemixt aus Matetee, Taurin, Mct-Öl, Beta Alanin, Citrullin Malat, Glycin, Tyrosin und Phenylalanin.

Abends hatt ich dann ein Art Fressflash und konnte meinen Hunger gar nicht richtig stillen. Es ging los wie immer nach einem Workout, mit einem Smoothie aus Brennesseln, Löwenzahn, Ananas, Heidelbeeren und Zimt. Dann gab es Gurkennudeln mit Hanfsamen und einer Avocado-Tomate-Limetten-Soße. Nach kurzzeitigem Chillen und Snapchatstory abchecken gab es dann noch eine Pfanne mit Rührei, Kurkuma, Oliven und Paprika. Um das ganze abzurunden gab es kurze Zeit später noch etwas Nicecream, also einfach gemixte gefrorene Bananen und Heidelbeeren.

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Dave

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Dave

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Ich bin 25 Jahre alt studiere Bioinformatik und lebe für Fitness und Gesundheit. Ich möchte Menschen inspirieren und dazu motivieren auch Selbst das Leben zu leben, dass ihnen zusteht. Ich werde diese Welt als eine bessere verlassen, als die die ich bei meiner Geburt hier betreten habe.

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