Tagebuch #7 – Das Leben ist ein ständiger Wandel | Lernen zu Adaptieren

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Heute bin ich erst um 12 Uhr aufgestanden. Ich weiß nicht warum, aber immer wenn ich nicht früh aufstehe, sind meine Tage nicht so erfolgreich. Ich bin nicht so fokussiert und bekomme auch nicht wirklich so viel geschafft. Für mich das wichtigste ist, sobald ich wach werde bzw. die Augen auf habe, aufzustehen und direkt unter die kalte Dusche. Im ersten Moment ist es vielleicht die Hölle auszustehen, wenn man sich am liebsten einfach nochmal rumdrehen möchte, um weiterzudösen, insbesondere, wenn man weiß, das man theoretisch nicht aufstehen muss. Aber wie gesagt jedes mal wenn ich nicht aufstehe und döse oder nochmal einnicke, sind die Tage nicht so gehaltvoll.

Dementsprechend habe ich heute nicht wirklich was für die Uni gemacht. Ich bin mitten in der Klausurphase und was mache ich den ganzen Tag? Ich trainiere, höre mir Hörbücher an, spiele Poker und schaue Videos. Auf der einen Seite bilde ich mich weiter und arbeite an mir selbst, was langfristig gesehen definitiv Wert hat, aber auf der anderen Seite möchte ich auch irgendwann mal mein Studium fertig bekommen. Naja wer weiß, wenn ich was besseres finden könnte, was mehr meinen Träumen und Visionen entspricht, würde ich wahrscheinlich auf mein Studium scheißen, aber zur Zeit bin ich eben noch Student und dementsprechend, will ich auch irgendwie voran kommen.

Also nach ein paar Stunden Pokern, habe ich mir mal wieder die Zeit zum trainieren genommen. Ich merke richtig, seit ich so gut wie kein Ausdauersport mehr mache und nichts was mich wirklich ins pusten bringt, ist meine Kondition ordentlich zurück gegangen. Sobald es ein wenig anstrengender wird, bin ich direkt schwer am atmen.

Mein heutiges Workout:

  • 10 x Deadlift aka 100kg

  • 10 x Pullup

  • 15 x Legraises

Das ganze 5 Runden lang + Warmup. Ich trainiere ohne Pausen, bedeutet ich springe immer von einer Übung zur nächsten. Und heute hat mich das irgendwie enorm angestrengt. Das Gewicht bzw. die Wiederholungen warem nicht mal enorm hoch gewählt. Für mich definitiv ein Zeichen, es muss was passieren. Ich werde definitiv bald wieder mehr Sprints einbauen und eventuell wieder anfangen joggen zu gehen.

Ich habe heute so viel gelernt, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich habe einen Artikel von Tim Ferris gelesen, wo es darum ging wie man innerhalb eines Monats möglichst viel Masse aufbaut. Im Grunde war es mehr essen als man vebraucht, den Stoffwechsel unten halten mit Fastenperioden und die richtigen Supplemente einnehmen. Der Artikel war enorm lang und ich habe jetzt nur die Kernaussagen heraus gepickt.

Außerdem habe ich heute wieder mein Hörbuch Letting Go: The Pathway Of Surrender von David R. Hawkins weitergehört. Ich habe so ziemlich den ganzen Tag wenn ich nicht wirklich was am Rechner gemacht habe, ein wenig weitergehört. Auch während des Trainings. Ich glaube es ist nicht unbedint das effektivste ein Hörbuch beim Training zur hören, da einerseits der Fokus beim Training fehlt und es auch schwerer ist die Informationen richtig aufzunehmen, aber ich hatte einfach Lust mein Hörbuch weiterzuhören und hatte gleichzeitig Lust zu trainieren. Es ging heute wieder viel darum zu lernen seine Gefühle zu kontrollieren. Sich bewusst zu machen, was man in verschiedenen Situationen fühlt, warum man sich so fühlt und es dann zu akzeptieren. Die Kapitel gehen jetzt jetzt die Leiter der Gefühle entlang, die ich vorher schonmal erwähnt habe. Heute ging es um Apathie und Trauer. Zustände in denen sich viele Menschen dauerhaft befinden. Viele Menschen spielen die Dinge einfach herunter, ignorieren ihre Gefühle und überspielen sie. Nach außen hin wirkt die Person vielleicht inordnung doch nach innen frisst es sie auf, bis es zu viel wird und diese dann Krank, Depressiv oder ähnliches wird. Auch wenn es schwer fällt, sollte man seine Gefühle immer voll und ganze ergründen. Also tief hinein gehen in das Gefühl, ob es gut ist oder schlecht ist. Erst so befreit man sich von seinen Zwängen, Sorgen und kann sich wieder weiterentwickeln und anfangen sein Leben zu leben.

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Des Weiteren ging es heute weiter mit den 67 Steps von Tai Lopez. Nachdem es gestern darum ging Aufnahmefähigzu sein und Aufmerksam durch die Welt zu gehen, ging es heute darum Anpassungsfähig zu sein. In der Natur überlebt nicht der, der am stärksten, schlausten oder am weitesten entwickelt ist, sondern der, der sich am besten an seine Umweltbedingungen anpassen kann. Dieses Naturgesetz, lässt sich mal wieder auf alles in unserem Leben übertragen. Auf der Businessebene überdauern nur die Unternehmen, die flexibel sind. Die sich mit der ständigen Veränderung der Gesellschaft weiterentwickeln. Wer im Leben stur an seinen idealen fest hält, wird irgendwann gegen eine Wand fahren. Man muss immer offen sein für Neues. Das Leben, die Welt, die Menschheit, alles entwickelt sich ständig weiter. Wir leben in einer Umgebung ständiger Veränderung.

Ein klassisches Beispiel ist die Ernährung. Ich selbst war lang gefangen in den dogmen meines Lifestyles, als ich mich noch Rohvegan ernährt habe. Ich sagte zwar immer ich bin offen für alles, doch innerlich dachte ich immer nur dieser Weg ist der einzige Weg zur völliger Gesundheit. Ich musste erst crashen, bis ich Begriff, dass es doch nicht das wahre für mich ist. So geht es vielen Leuten heutzutage. Wir wurden dazu programmiert festgefahren zu sein. Man nennt es auch Schwarz und Weiß denken. Es gibt nur richtig oder falsch. Doch in Wahrheit geht es um adaption und sich seinen Umweltbedingungen immer anzupassen. Unsere Körper verändern sich im Laufe des Lebens genau wie unsere Umwelt. Jeder sich immer nach der perfekten Diät, dem perfekten Fitnessplan und dem perfekten Zeitpunkt. Doch das perfekte „Etwas“ ist eine Illusion. Auf genetischer Ebene unterscheiden wir uns alle voneinander. Wir haben uns alle an andere Bedinugen angepasst. Die Empfhelungen für den Durchschnittsmenschen sind Bullshit, da es den Durchschnittsmenschen nicht gibt.

Im Grunde geht es im Leben darum zu experimentieren, ständig neue Dinge auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden was für einen funktioniert. Ich kann jedem nur den Rat geben, so viel auszuprobieren wie es geht. Wenn ihr merkt es funktioniert etwas, dann behaltet es bei. Aber auch hier was vor 5 Jahren noch funktioniert hat, kann heute schon wieder ganz anders aussehen. Bleibt ständig bereit euch zu verändern und euch euren Umweltbedingungen anzupassen. Rennt nicht blind durchs Leben sondern haltet eure Augen auf und erkennt die Zeichen. Das Leben gibt uns immer Zeichen. Wir müssen sie nur erkennen.

Was gab es heute zu essen:

Obwohl ich heute so spät aufgestanden bin, habe ich trotzdem mein intermittend Fasting durchgezogen und 6 Stunden gewartet, bis ich was gegessen habe. Es gab den ganze Tag nur ein wenig Kaffe und abends nach dem Workout habe ich dann einen grünen Smoothie aus Brennnesseln, Löwenzahn, Zimt, Ananas und Heidelbeeren getrunken. Achso vor meinem Workout gab es noch einen Shake mit MCT-Öl, Citrullin Malat, Glycin, Beta Alanin, Tyrosin, Phenylalanin und Creatin.

Nach meinem Shake gab es meine selbstgemacht Schokolade. Ich habe immer noch nicht die perfekte Schokolade kreiert. Momentan ist mein größtes Problem, dass die Zutaten nicht richtig durchmischt werden. Wenn ich die Schokolade zum erkalten in die Form gieße, verteilen sich die Zutaten. So kommt es, dass manche Stücke enorm süß sind während andere super bitter sind.

DSC_0393Irgendwann Abends gab es dann wieder mal Gurkennudeln. Heute aber ausnahmsweise mit Fleisch. Ich esse so gut wie nie Fleisch, aber heute hatte ich irgendwie Bock drauf. Also gab Gurkennudeln mit Buchweizenkeimlingen, Hanfsamen, Butter, Eiweiß und Rindfleisch.

Wieder recht überschaubar, trotz Training. Naja vielleicht kommt dann morgen der große Hunger.

Dave

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Dave

Dave

Ich bin 25 Jahre alt studiere Bioinformatik und lebe für Fitness und Gesundheit. Ich möchte Menschen inspirieren und dazu motivieren auch Selbst das Leben zu leben, dass ihnen zusteht. Ich werde diese Welt als eine bessere verlassen, als die die ich bei meiner Geburt hier betreten habe.

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